Storchenschnabel

Storchenschnabel


Storchschnabel Der Storchschnabel ist ein Verwandter der Geranie, was uns die hübschen, aber kleinen Blüten beweisen. Im Unterschied zur Geranie riecht er jedoch ziemlich herb, sodass er auch oft "stinkender Storchschnabel" genannt wird.

In der Heilkunde hilft uns der Storchschnabel bei Problemen der Haut und des Verdauungssystems.



Steckbrief
 
 
Heilwirkung: Blutungen,
Durchfall,
chron. Magenentzündung,
Hautleiden,
Geschwüre,
Ausschläge,
Offene Beine,
Mund- und Rachenentzündung,
Nasenbluten,
wunde Brustwarzen (bei Stillenden),
Stoffwechsel anregend
wissenschaftlicher Name: Geranium robertianum
englischer Name: Herb Robert
volkstümliche Namen: Stinkender Storchschnabel, Ruprechtskraut, Robertskraut, Gottensgnadenkraut, Warzenkraut, Orvale
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Bitterstoff, Geraniin, Gerbstoffe, ätherisches Öl
Sammelzeit: April bis September

Anwendung

Der Storchschnabel kann man ganz normal als Tee verwenden.

Auch als Tinktur, Wein oder Pulver kann man ihn einsetzen und hat ihn dann jederzeit bequem zur Hand.

Äusserlich eignet er sich besonders als Frischsaft. Wenn die frische Pflanze jedoch nicht vorhanden ist (z.B. im Winter), dann kann man stattdessen einen Tee verwenden.


Pflanzenbeschreibung

Der Storchschnabel ist eine einjährige Pflanze, die häufig wild als Unkraut wächst. Man kann ihn jedoch einfach im Garten anbauen.

Er wird bis zu 50 cm hoch und hat reich verzweigte, teilweise rötliche Stengel. Die dreieckigen Blätter sind drei- bis fünfteilig fiederschnittig gelappt. Blätter und Stengel sind weich behaart.

Die kleinen, aber hübschen Blüten sind rosafarben bis violett. Jede Blüte hat fünf Blütenblätter, die in der Mitte durch eine dunklere Linie geziert werden.

Den Namen hat der Storchschnabel von seinen Fruchtknoten, die wie spitze Schnäbel aussehen.

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