Die natürliche Darmsanierung

Die natürliche Darmsanierung – Mehr Power fürs Leben

Eine natürliche Darmsanierung ist die beste Form aller Darmsanierungen. Je natürlicher eine Darmsanierung ist, umso verträglicher ist sie. Eine natürliche Darmsanierung muss bei aller Natürlichkeit effektiv und gründlich sein, damit die hochgesteckten Ziele einer Darmsanierung auch erreicht werden können: Das Verdauungssystem wird vollständig gereinigt, das Gewebe entgiftet, die Darmflora aufgebaut und das Immunsystem unterstützt. Gleichzeitig werden sämtliche Organe entlastet und in ihrer Selbstheilungskraft gestärkt. Probieren Sie es aus und geniessen Sie ein ganz neues Wohlgefühl!

Darmsanierung – Aber natürlich!

Eine natürliche Darmsanierung überraschte schon viele Menschen mit teilweise sensationellen Erfolgen.

Ob nun chronische Krankheiten quälten oder nur Blähungen, ob vielleicht der dicke Bauch im Weg war oder einfach nur ein diffuses Unwohlsein gepaart mit ständiger Müdigkeit die Lebensqualität beeinträchtigten, die natürliche Darmsanierung half schon unzähligen Menschen ganz enorm bei der Lösung dieser und noch ganz anderer Probleme.

Von der Qual Ihres Darmes

Die Zusammenhänge zwischen der Darmgesundheit, dem Immunsystem und unserer Anfälligkeit für die verschiedensten Krankheiten sind mittlerweile weithin bekannt. Ob Infektionskrankheiten, Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder chronische Zivilisationskrankheiten (von Rheuma über Arteriosklerose bis hin zu Krebs) – sie alle sind deutlich weniger wahrscheinlich, wenn der Darm in Ordnung ist.

Wie aber soll der Darm in Ordnung bleiben, wenn er tagtäglich mit den absonderlichsten Dingen konfrontiert wird?

Absonderlich sind für den Darm beispielsweise Dinge, die wir als Nahrung betrachten (weil wir es so gewohnt sind), die eine solche Bezeichnung aber in Wirklichkeit gar nicht verdienen.

Nahrung nämlich sollte nähren, stärken und gesund halten. Genau das aber tun viele Dinge nicht, die sich in den Lebensmittelabteilungen der Supermärkte befinden. Im Gegenteil, sie schwächen, schaden und machen krank.

Was Ihr Darm mit einem Zeitreisenden gemeinsam hat

Stellen Sie sich einen Zeitreisenden vor, der vor 5000 Jahren lebte und in Mitteleuropa im Jahr 2014 landet. In unseren Supermärkten – falls er sich hinein traut – wird er vielleicht noch so manches Obst und Gemüse und auch Eier sowie das eine oder andere frische Stück Fleisch als essbar erkennen, sonst aber nichts.

Niemals würde er auf die Idee kommen, sich Chips, Schokoriegel, Joghurt, Aufschnitt, Milchreis, Käse, Fertigsuppen, Bonbons, Cola, Kekse, Mayo, Pudding, Toastbrot, Kaffee etc. in den Mund zu schieben. In seinen Augen und auch seinem Geschmackssinn nach wären diese Dinge nicht essbar. Und genau dieselbe Meinung teilt auch unser heutiger Darm.

Trotzdem muss er sich nicht nur dann und wann, sondern gleich mehrmals täglich mit derartigen Objekten herumärgern, die er selbst als Fremdkörper einstuft.

Trifft jedoch etwas im Darm ein, das vom Organismus als Fremdkörper klassifiziert wird, dann bilden die Schleimhäute verstärkt Schleim. Dieser soll die Fremdkörper einhüllen, damit sie nicht etwa in die Blutbahn und somit noch tiefer in den Körper gelangen, sondern rasch ausgeschieden werden können.

Bei der heute üblichen Ernährung tauchen jedoch so viele Problem- und Schadstoffe im Darm auf, dass praktisch ständig Schleim zur Entfernung der schädlichen Substanzen gebildet werden muss.

Allein durch die Darmfeuchtigkeit kann nur ein Teil der schleimhaltigen Masse flüssig gehalten werden, der Rest härtet aus und kann sich jetzt an der Darmwand ablagern.

Gleichzeitig gerät die Darmflora in ein massives Ungleichgewicht und kann ihre Aufgaben – zu denen u. a. der Schutz der Darmschleimhaut gehört – nicht mehr erfüllen.

Also wird die Darmschleimhaut immer mehr von schädlichen Darmbakterien und Pilzen besiedelt und geschädigt. Eine Schädigung der Darmschleimhaut jedoch ist oft ein Freifahrschein direkt zu einer Allergie, einer Nahrungsmittelunverträglichkeit sowie zu chronischen Entzündungen, die schlimmstenfalls in einer Autoimmunerkrankung enden können.

Erstaunlicherweise gelingt es dem Darm vieler Menschen, sich dennoch oft jahrzehntelang mit der heute üblichen Nahrung zu arrangieren.

Was für eine Meisterleistung! Noch dazu, wenn wir bedenken, dass der Darm nicht mehr annähernd so viel körperliche Bewegung erhält, wie er sich das wünschen würde und stattdessen nicht gerade selten mit extremem Dauerstress überhäuft wird.

Doch irgendwann ist Schluss.

Höchste Zeit für eine natürliche Darmsanierung!

Wenn Schluss ist, dann merkt man das daran:

Da taucht dieser Kopfschmerz auf, da ist dieses leidige Rückenproblem, die Schilddrüse spinnt plötzlich oder der böse Cholesterinspiegel steigt – und der Blutdruck gleich mit.

Vielleicht spielt auch mit einem Mal die Waage verrückt und zeigt fast täglich einen höheren Wert an, obwohl man eigentlich immer dasselbe isst.  

Mit den Gelenken ist auch nichts mehr so, wie es einmal war und die Prostata beschwert sich ebenfalls immer öfter.

Das alles klingt nach den Problemen älterer Menschen. Doch ist der Darm nicht bei allen so geduldig, dass er sich grundsätzlich erst im letzten Lebensdrittel melden würde.

Unendlich viele Menschen leiden bereits mit Vierzig, mit Dreissig oder auch schon mit Zwanzig an den vielfältigsten Symptomen, die allesamt auf einen gequälten Darm und eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora hinweisen bzw. von einem gestörten Darmmilieu mit verursacht werden – sei es eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, eine Allergie, ein Hautproblem, eine chronische Blasenentzündung oder eine immer wiederkehrende Pilzinfektion – von Reizdarm, chronischem Durchfall und Dauerverstopfung ganz zu schweigen.

Ja, sogar psychische Problematiken wie z. B. Angstzustände, Panikattacken, autistische Störungen oder Depressionen können mit einer Dysbiose (gestörte Darmflora) in Zusammenhang gebracht werden.

Spätestens jetzt erkennen Sie, dass dringend etwas passieren muss, um diese unangenehme Situation zu ändern.

Also gehen Sie zum Arzt. Dort erhalten Sie meist ein Rezept für ein Medikament, vielleicht auch gleich für mehrere. Die Liste der Nebenwirkungen ist lang. Glauben Sie wirklich, dass Sie damit gesünder werden können?

Erzählt man Ihnen in der Praxis auch, wie Sie sich ernähren könnten, wie Sie Ihr Leben umgestalten könnten, wie Sie mit einer natürlichen Darmsanierung Ihr Immunsystem stärken und Ihre Ausleitungsorgane entlasten könnten? Leider nein.

Hier sind Sie auf sich selbst und Ihre Eigeninitiative angewiesen. Und je mehr Sie forschen und lesen werden, umso mehr Informationen finden Sie über die Zusammenhänge zwischen Ihren Beschwerden und Ihrem Darm.

Folglich ist es mehr als nahe liegend, eine natürliche Darmsanierung in Angriff zu nehmen. Eine Darmsanierung, die einen der allerersten Schritte auf dem Weg zur Gesundheit darstellt.

Was erwarten wir von einer Darmsanierung?

Was eine natürliche Darmsanierung leisten muss

Von einer natürlichen Darmsanierung erwarten wir

  • dass sie mögliche vorhandene Ablagerungen (verhärteten Kot, Schleim und Schadstoffe) entfernt.
  • dass sie die Peristaltik aktiviert. Die Peristaltik bezeichnet jene von uns unbemerkten Bewegungen des Darms, mit denen er den Nahrungsbrei bzw. den Stuhl zügig, aber nicht zu zügig Richtung Ausgang transportiert. Eine gesunde Peristaltik bewahrt somit sowohl vor Verstopfung als auch vor Durchfall.
  • dass sie die Konsistenz des Stuhls reguliert und somit die Ausscheidung erleichtert.
  • dass sie Toxine im Verdauungssystem aufnimmt und ausleitet.
  • dass sie ein für nützliche Darmbakterien ansprechendes Milieu schafft und durch die Milieuänderung sowie durch die Ausleitung der Ablagerungen gleichzeitig schädlichen Darmbakterien und Parasiten die Lebensgrundlage nimmt.

 

Die natürliche Darmsanierung erledigt all diese Punkte auf eine sehr sanfte, schonende und angenehme Art und Weise.

Nun stellt sich nur noch die Frage, aus welchen Bestandteilen besteht sie denn, die natürliche Darmsanierung?

Die Bestandteile einer natürlichen Darmsanierung

1. Flohsamenschalenpulver und Leinsamen

Flohsamenschalenpulver (Psyllium) sorgt dafür, dass mögliche verhärtete Ablagerungen wieder bis zu ihrer Ausgangsdimension aufquellen und somit in Form einer weichen Masse problemlos ausgeschieden werden können.

Der in Wasser gallertartige und grossvolumige Flohsamen passt sich der Form des Darmkanals an und arbeitet sich wie eine Kehrmaschine so voran, dass er auf seinem Weg in Richtung Ausgang jede gelockerte Substanz mit sich reisst.

Ausserdem kann Flohsamen grosse Mengen schleimhaltigen und schädlichen Materials an sich binden.

Die gleitfähige Konsistenz erlaubt sodann ein Ausscheiden der Masse ohne jegliche Verdauungsprobleme.

Insgesamt hat sich der Flohsamen (gemeinsam mit der Mineralerde) im Bereich der Darmgesundheit längst eine herausragende Stellung gesichert.

Reines Flohsamenschalenpulver ist für manche Menschen zu stark wirksam. Leinsamen verfügt zwar ebenfalls über eine grossartige Quellfähigkeit, doch ist sie nicht ganz so stark wie die des Flohsamenschalenpulvers.

Leinsamen kann daher in einem natürlichen Darmsanierungsprogramm sehr gut einen Teil des Flohsamenschalenpulvers ersetzen. Die Darmsanierung kann auf diese Weise sanfter und für empfindliche Menschen verträglicher verlaufen.

2. Mineralerde

Mineralerde (z. B. Bentonit) wird von vielen Naturvölkern bereits seit Urzeiten zur inneren Reinigung, Entgiftung und Heilung des Körpers eingesetzt wird. Einerseits wird Mineralerde zu diesem Zweck äusserlich auf die Haut aufgetragen, andererseits innerlich mit sehr viel Wasser eingenommen.

Bentonit kann das 180-fache seines Eigengewichtes an Schadstoffen, Bakterien und Parasiten an sich binden und zieht diese wie ein feinporiger Schwamm an sich, so dass sie – mit Hilfe der Flohsamen-Masse – auf eine äusserst einfache Art und Weise schliesslich über den Darm wieder ausgeschieden werden können.

3. Spezielle Kräuter für den Darm

Eine spezielle Kräutermischung unterstützt in einer natürlichen Darmsanierung nicht nur die Lösung von verhärteten und abgelagerten Kot- und Schleimschichten. Sie wirkt ausserdem gegen Blähungen, gegen Parasiten und gegen Darmpilze. Sie schafft ein angenehmes Darmmilieu für die guten Darmbakterien und beeinflusst überdies die Peristaltik sehr positiv.

Zu den darmspezifischen Kräutern gehören beispielsweise Kümmel, Koriander, Oregano und die Petersilie.

Von Kümmel und Oregano weiss man längst, dass sie sogar das hartnäckige Bakterium eines kranken Magens – Helicobacter pylori – bekämpfen können. Helicobacter pylori gilt als einer der Hauptverantwortlichen für Magenschleimhautentzündungen und auch für Magengeschwüre.

Für Petersilie ist in Bezug auf das Verdauungssystem besonders seine Wirkung gegen Mundgeruch bekannt. Auch Kümmel hat diese Wirkung.

Kümmel löst überdies gemeinsam mit Koriander nicht nur Blähungen, sondern auch Krämpfe im Bauchbereich. Genauso fördern beide Kräutersamen die Magensaftsekretion sowie die Durchblutung der Magen-Darm-Schleimhäute, was wiederum deren Heilung und Regeneration unterstützt.

Das Kombi-Präparat Colon Plus aus Flohsamen, Leinsamen und den genannten Kräutern wird im Allgemeinen über vier Wochen hinweg eingenommen. Je nachdem, wie viele Einzeldosen man täglich einnimmt (1 bis 3), kann man die persönliche Darmreinigung jedoch auch intensiver gestalten.

Während also Floh- und Leinsamen als Besen fungieren, die Mineralerde als Schwamm und die Kräuter all das liefern, was in der Apotheke der Natur für die Heilung des Darms bereit liegt, fehlen jetzt nur noch die probiotischen Darmbakterien zum Aufbau einer gesunden und leistungsfähigen Darmflora.

4. Probiotika – Die nützlichen Darmbakterien

Nützliche Darmbakterien zum Aufbau einer aktiven Darmflora stellen bei jeder natürlichen Darmsanierung einen ganz besonders wichtigen Aspekt dar.

Die natürliche Darmsanierung schafft die Voraussetzungen dafür, dass sich erst jetzt die für unseren Darm so nützlichen Darmbakterien wieder in uns wohl fühlen können.

In einem Verdauungssystem hingegen, in dem aufgrund ungesunder Ernährungs- und Lebensgewohnheiten ein falscher pH-Wert herrscht, eine für nützliche Darmbakterien unbrauchbare Nahrung vorhanden ist und wo daher Fäulnisbakterien überwiegen, ist das nicht der Fall.

Würde die Ansiedlung freundlicher Bakterienstämme nun dem Zufall überlassen werden, wäre das ein eher zeitraubendes Glücksspiel, das sich ein halbes Jahr oder länger hinziehen kann. Nie wüsste man, ob und wann sich die erwünschten Bakterien auch tatsächlich ansiedeln oder ob vielleicht doch wieder die Bösewichte überhand nehmen

Mit einer natürlichen Darmsanierung wird deshalb ein Milieu im Darm geschaffen, das den guten Darmbakterien gefällt. Gleichzeitig nimmt man mit einem hochwertigen Probiotikum die richtigen Bakterienstämme in der richtigen Anzahl zu sich, um wirklich nichts dem Zufall zu überlassen.

Hierzu werden Darmbakterien verwendet, die vollkommen naturbelassen sind, also frei von jeglichen Zusätzen.

Zur Auswahl stehen Darmbakterien in magensäureresistenten Kapseln (z. B. Combi Flora) sowie Darmbakterien in Flüssigform (z. B. Hulup).

Ideal ist die Einnahme des Probiotikums über einen Zeitraum von mindestens 4 Wochen bis hin zu 3 Monaten.

5. Präbiotika – Nahrung für die nützlichen Darmbakterien

Was nützt das schönste Haus, wenn es mitten in der Wüste steht und weit und breit kein Supermarkt, ja nicht einmal ein Apfelbaum zu sehen ist? Niemals würden Sie sich dort niederlassen, nicht wahr? Auch nicht geschenkt!

Genauso geht es den nützlichen Darmbakterien in Ihrem Darm. Sie bleiben nur, wenn es auch etwas Feines zu essen gibt. Und genau zu diesem Zweck nimmt man Präbiotika wie beispielsweise Inulin ein.

Während mit „Probiotika“ konkret die nützlichen Darmbakterien gemeint sind, bezeichnen "Präbiotika" also Lebensmittel, die den nützlichen Darmbakterien als Nahrung dienen können und enorm dazu beitragen, dass sich die kleinen Helfer im Darm auch wohl fühlen. Gleichzeitig werden die schädlichen Bakterien immer weiter zurück gedrängt – und zwar so lange, bis sie schliesslich keinerlei schlechten Einfluss mehr haben.

6. Natürliche Mineralien

Bei der Vorbereitung des stimmigen Milieus für die richtigen Darmbakterienstämme ist es ausserordentlich wichtig, mit allen Mineralstoffen gut versorgt zu sein. Schliesslich benötigt nicht nur unser Körper die wertvollen Mineralien. Auch die Darmbakterien bleiben nur dort, wo sie sich einer optimalen Nährstoffversorgung sicher sein können.

Als ganzheitliches Mineralstoffpräparat ist hier besonders die Sango Meeres Koralle ein wichtiger Helfer. Sie liefert insbesondere Calcium und Magnesium im perfekten Verhältnis, so dass beide Mineralien vom Körper leicht aufgenommen werden können.

Fehlen Ihnen überdies noch andere Mineralstoffe oder Spurenelemente, wie etwa Eisen, Zink, Silicium oder Selen und gelingt es Ihnen nicht, in einem überschaubaren Zeitraum diesen Mangel mit der Ernährung auszugleichen, dann können chelatierte Mineralien über die ersten Engpässe hinweghelfen.

Chelatierte Mineralien sind von aussergewöhnlicher Bioverfügbarkeit, somit äusserst gut resorbierbar und überdies hervorragend verträglich.

7. Leberschutz

Da die Leber jenes Organ ist, dem nach der Verdauung zunächst einmal alles geschickt wird, was über den Darm im Organismus gelandet ist, wird klar, dass die Leber umso gestresster ist, je schlechter die Nahrungsqualität ausfiel.

Die Leber aber ist hart im Nehmen. Sie schmerzt so gut wie nie, auch dann nicht, wenn es ihr nicht so gut geht.

Eine überlastete Leber sendet hingegen andere Signale. Signale, die nicht jeder als von der Leber stammend erkennt. Das wichtigste Lebersignal ist die Müdigkeit.

Wenn Sie tagsüber also immer wieder Phasen grosser Müdigkeit oder Schlappheit erleben, dann könnte die Ursache in einer schwachen Leber liegen, die sich ein wenig Aufmerksamkeit wünscht.

Zu diesem Zweck integriert man in die natürliche Darmsanierung ein natürliches Präparat für die Leber. Dieses sollte die typischen Leberschutzpflanzen enthalten, wie Mariendistel, Löwenzahnwurzel und Artischocke.

Diese Pflanzen unterstützen und mobilisieren nicht nur die Entgiftungsfähigkeit der Leber, sondern fördern ausserdem die Regenerationskraft der Leberzellen. Auf diese Weise kann die Leber bald wieder kraftvoll ihrer täglichen Schwerstarbeit nachgehen.

8. Capsaicin

Oft soll die natürliche Darmreinigung dabei helfen, überflüssiges Gewicht zu verlieren.

Die natürliche Darmreinigung macht dies meist automatisch. Sie entfernt Schlacken, kurbelt den Stoffwechsel an und sorgt für einen leicht verminderten Appetit.

Will man diese Eigenschaften verstärken, dann kann Capsaisin – der scharfe Stoff aus Chili – die natürliche Darmreinigung begleiten.

Capsaicin heizt den Stoffwechsel an, woraufhin der Energieverbrauch steigt und die Fettverbrennung gefördert wird.

Forscher der Maastricht University beispielsweise bestätigten in einer Studie mit leicht übergewichtigen Menschen den Verdacht, dass Capsaicin während einer Entschlackung (wie das bei der natürlichen Darmreinigung der Fall ist) die Fettverbrennung am Laufen hält.

Capsaicin steigert aber nicht nur Energieverbrauch und Fettverbrennung, sondern hemmt praktischerweise auch noch den Appetit, so dass Capsaicin sehr gut in ein natürliches Darmreinigungsprogramm integriert werden kann.

9. Einläufe

Einläufe sind bei der natürlichen Darmsanierung nicht erforderlich und garantieren nicht unbedingt einen grösseren, aber einen schnelleren Erfolg.

Menschen, die mit gemütlichen Darmspülungen zu Hause die Fortschritte ihrer natürlichen Darmsanierung beschleunigen möchten, werden letztendlich von der unglaublichen Wirkung eines Einläufe oder einer Einlaufserie höchst angenehm überrascht sein und schliesslich den Einlauf zu einem festen Bestandteil ihrer regelmässigen Körperhygiene oder zumindest ihrer Hausapotheke werden lassen.

Im Rahmen der natürlichen Darmsanierung beschleunigen Einläufe die Ausscheidung gelöster Schadoffe, verhärteter Kotreste und abgelagerter Schleimschichten, so dass diese schnellstmöglich den Darm verlassen können.

Ausserdem wird auf diese Weise eine Selbstvergiftung durch zu lange im Darm verweilende Kotmassen noch zusätzlich minimiert. Das mit Hilfe von Flohsamen, Leinsamen und Bentonit bereits gelöste Material wird dank mehrerer Einläufe in grösstmöglichen Mengen ausgeschwemmt, und lästige Wartezeiten, wie bei der oralen Einnahme abführender Mittel, entfallen.

Einläufe können während der natürlichen Darmsanierung ganz nach Bedarf eingesetzt werden. So können Einläufe beispielsweise nur dann zum Einsatz kommen, wenn der Stuhlgang auf sich warten lässt. Manche Menschen wiederum führen in der zweiten Woche der Darmsanierung tägliche Einläufe durch (in der ersten Woche lässt man die Darmsanierung erst einmal wirken und in sich arbeiten). In der dritten Woche werden dann nur noch zwei Mal Einläufe eingesetzt und in den darauf folgenden Wochen macht man ein Mal wöchentlich einen Einlauf.

Die Ernährung während der natürlichen Darmsanierung

Bei der Planung einer natürlichen Darmsanierung kann jeder selbst die Intensität und Dauer der Darmsanierung bestimmen.

Der Erfolg der Darmsanierung wird jedoch nicht nur von ihrer Dauer und Intensität abhängen, sondern vor allem auch von der begleitenden Ernährung.

Wer mit einer gewöhnlichen säurebildenden Ernährung mit vielen tierischen Produkten, mit viel Zucker und isolierten Kohlenhydraten weiter macht, der schafft es vielleicht, dass sich keine zusätzlichen Schleimschichten anlagern und die eintreffenden Schadstoffe weitgehend wieder ausgeleitet werden können.

Die Altlasten jedoch werden sich bei dieser Form der Ernährung nur zögerlich lösen. Auch wird sich in diesem Fall eine umfassende Regeneration der Darmschleimhaut und eine Rückbildung mancher Beschwerden nicht realisieren lassen.

Mit einer begleitenden basischen Ernährung oder wenigstens einer basenüberschüssigen Ernährung, die einen hohen Frischkostanteil aufweist, entstehen nur noch wenige neue Schleimmengen, was dazu führt, dass die Darmsanierung sich den alten abgelagerten Schleimschichten widmen kann und der Darm endlich tiefgreifend und gründlich gereinigt werden kann.

Dann nämlich können sich auch Gifte und Schlacken aus dem Gewebe und anderen Organen lösen. Sie werden alsdann in den Darm geleitet und von dort mit dem Stuhl ausgeschieden.

Eine natürliche Darmsanierung stellt daher niemals nur eine Reinigung des Darms dar, sondern immer auch eine Entgiftung und Entschlackung des ganzen Körpers.

Natürliche Darmsanierung erfordert kein Fasten

Bei vielen Varianten einer natürlichen Darmsanierung wird gelegentlich die eine oder andere Art des Fasten empfohlen, was bei der von uns beschriebenen natürlichen Darmsanierung nicht erforderlich ist.

Lediglich schwer verdauliche Lebensmittel sowie schleimbildende Lebensmittel (insbesondere Milchprodukte, Fleischprodukte, Weissmehlprodukte, Zucker, aber auch Sojaprodukte) sollten gemieden werden, weil dann die Effektivität der natürlichen Darmsanierung extrem erhöht wird.

Wir wünschen Ihnen tolle Erfahrungen mit Ihrer natürlichen Darmsanierung und eine wunderbare Gesundheit!

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