Nährstofflücken

 

Die Nährstofflücken sind größer als vermutet

 

Das Streben nach einem gesunden Körper im engen Zusammenhang mit persönlichen Wohlbefinden zeichnet den heutigen modernen Mensch in unserer hektischen Welt aus. Täglich wird unser Körper einer Vielzahl negativer Einflüsse ausgesetzt. Beispiele sind unter anderem Stress, zu wenig bzw. keine Bewegung sowie falsche Ernährung. Diese Faktoren begünstigen das Entstehen von schweren chronischen Krankheiten.

Ursache sind u.a. sogenannte "Freie Radikale". Diese finden sich in unserer Umwelt wieder und werden über die Nahrung sowie über die Atemluft aufgenommen. Freie Radikale schaden unseren körpereigenen Zellen, können diese schädigen, sogar zerstören.

Um dieser Entwicklung vorzubeugen hat die Natur Antioxidantien hervorgebracht. Diese stecken in verschiedenen Gemüse-und Fruchtarten. Das Spektrum reicht von der Karotte über die Wolfsbeere bis hin zur Mangostan. Letztere wurde erst in jüngster Zeit wiederentdeckt.

Diese Antioxidantien wirken als Radikalenfänger und dienen unserem Körper als Schutzschild. Sie gewinnen immer mehr Bedeutung für unseren Organismus. Zahlreiche Forschungsergebnisse bestätigen ihre schützende Funktion.

Allein mit klassischen Lebensmitteln können bestimmte Antioxidantien kaum aufgenommen werden, so Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt in seinem Buch „So schützen Sie Ihre Gesundheit“. Er warnt, dass über die herkömmliche Ernährung angesichts der veränderten Lebens- und Ernährungsbedingungen sowie der negativen Umwelteinflüsse ein sicherer Schutz vor freien Radikalen nicht mehr gegeben ist.

„Der Bedarf ist auch durch fünfmaligen täglichen Verzehr von frischem Obst und Gemüse nicht mehr zu decken“, stellt der bekannte Mediziner und Wissenschaftler Dr. Bodo Kuklinski fest.

„Umso wichtiger ist es“, lt. Dr. Müller-Wohlfahrt „eine hohe Zufuhr an Radikalfängern und anderen wichtigen Vitalstoffen durch bewusste Lebensmittelauswahl zu realisieren – unter anderem auch mit Functional Food.“
Functional Foods sind eine hervorragende und zeitgemäße Langzeitalternative, wenn man zwar Antioxidantien, Vital- und Bioaktivstoffe zusätzlich zuführen möchte, jedoch einen Dauergebrauch von klassischen Nahrungsergänzungen in Kapsel-, Tabletten- oder Pulverform abgelehnt.

Denn Functional Foods sind (funktionelle) Lebensmittel für den Alltag. Sie enthalten besondere ernährungsfunktionelle Inhaltsstoffe und Zutaten und können zielgerichtet für gesundheitsfördernde Zwecke eingesetzt werden. Im Unterschied zu klassischen Nahrungsergänzungen sind Functional Foods ganz alltägliche, uns bekannte und weithin akzeptierte Nahrungs- und Lebensmittel, die unsere Geschmacks- und Essgewohnheiten berücksichtigen und deshalb leicht in den täglichen Speiseplan integriert werden können. Sie werden somit nicht als „Mittel aus der Apotheke“ wahrgenommen, sondern als „ganz normales Lebensmittel“ akzeptiert und meist sogar gern und auch dauerhaft konsumiert.

Als Functional Foods sind speziell entwickelte Naturfruchtsäfte ideal geeignet, da die enthaltenen Antioxidantien, Bioaktiv- und Vitalstoffe vom Körper schnell aufgenommen werden können. Außerdem können Naturfruchtsäfte zu nahezu 100% verwertet werden.

Sinnvoll aus Früchten und Naturstoffen hoher Qualität und Energien zusammengesetzt, haben Naturfruchtsäfte nach schonender Verarbeitung und Herstellung unter Verzicht auf Zuckerzusätze sowie synthetische Farb- und Konservierungsstoffe eine hohe ernährungsphysiologische bzw. gesundheitsfördernde Bedeutung.

 

Die Mangostan ist eine seltene und wertvolle Frucht

Mangostan FrüchteUrsprünglich in Asien beheimatet, ist die Mangostan in den letzten 150 Jahren auch nach Afrika, in die Karibik, nach Australien und nach Südamerika verbreitet worden. Die Frucht gedeiht an einem immergrünen imposanten Laubbaum, der nur sehr langsam wächst und weit über 100 Jahre alt werden kann. Großflächigen Anbau findet man grundsätzlich nur südlich des 20. Breitenrades nördlicher Breite. Der Baum ist extrem klimaempfindlich und toleriert keine Temperaturen unter 4°C und über 38°C. Nach etwa 20 Jahren sind erste größere Ernten möglich. Ein Mangostanbaum kann viele hundert Früchte tragen. Sehr alte Bäume können es bis zu hundert Jahre lang auf jährlich über 5000 Früchte bringen!

 

Das Jahrhunderte alte Wissen der Inselbewohner

In der traditionellen Volksheilkunde Thailands, Malaysias, der Philippinen, Vietnams, Indiens und Chinas werden die Heilwirkungen der Mangostanfrucht seit Generationen für die Gesundheit genutzt.  So wird die Mangostan zur antibiotischen und antiparasitischen Behandlung bei Wunden, Tuberkulose, Malaria und anderen Infektionen eingesetzt. Ebenso ist in Asien seit langem bekannt, dass dieMangostan hoch wirksame entzündungs- und schmerzhemmende Eigenschaften besitzt und bei Hautausschlägen, Ekzemen und verschiedenen Hautkrankheiten verwendet wird. Überliefert ist die traditionelle Verwendung der Mangostan bei Mundfäule (Entzündung der Mundschleimhaut), bei Katarrhen (Entzündungen von Nase, Hals und Rachen), Blasenentzündungen, Darmproblemen und Durchfall.
Im karibischen Raum wird ein Tee aus Mangostan als Stärkungsmittel gegen Ermüdung und Unwohlsein genutzt. Brasilianer benutzen einen ähnlichen Tee als Verdauungshilfe. Auf den Philippinen wird ein Fruchtextrakt eingesetzt, um Fieber zu senken. Ebenso werden dort aufgeschnittene Mangostanfrüchte traditionell gegen Bauchschmerzen verwendet, indem man sie auf der schmerzenden Stelle verreibt.

 

Einzigartige Abwehrkräfte

Bemerkenswert ist, dass der Baum und seine Früchte lebenslang ohne jegliche Schädlingsbekämpfungsmittel auskommen. Dies zeigt eindrucksvoll, dass die Pflanze über außerordentlich wirksame Abwehrmechanismen und starke bioaktive Substanzen verfügt, mit denen sie sich zuverlässig und erfolgreich vor Krankheitserregern und Fraßfeinden schützen kann.

Indem wir die wertvolle Mangostanfrucht für uns nutzen, können wir ihre besonderen Naturkräfte zur Stärkung unseres Immunsystems einsetzen.

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